Preisträger*innen des Preises für Zivilcourage

2017 wurde Jana Grebe aus Worpswede für Ihren menschenwürdigen Umgang mit Hilfeempfängern im Jobcenter (Hartz IV) gewürdigt. Die Laudatio hielt Inge Hannemann. Mit ihr sprach eine kompetente, erfahrene und selbst Betroffene im Zusammenhang mit Hartz IV, Job-Centern und dem Umgang mit Hilfeempfängern. Zu empfehlen ist ihr Buch „Die Hartz IV Diktatur“. Inge Hannemann wurde am Abend der Preisverleihung die „Anne-Solbach-Freise Medaille“ für ihr Lebenswerk verliehen.
(Foto: Jana Grebe und Inge Hannemann, zwei Frauen mit Zivilcourage)


2015 wurde Inge Bultschnieder aus Rheda-Wiedenbrück für ihren Einsatz gegen die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der MitarbeiterInnen des größten Schlachthauses Europas ausgezeichnet. Sie ist Initiatorin der Interessengemeinschaft WerkFAIRträge. WerkFAIRträge ▶


2014 wurde Dr. Margrit Herbst aus Brokstedt für die Aufdeckung der Anfänge des deutschen BSE-Skandals im Jahre 1994 gewürdigt. Dr. Herbsts Engagement hatte Ihre Entfernung aus dem Dienst als amtliche Tierärztin für Fleischhygiene zur Folge.


2013 wurde Dr. Elke Koller aus Leienkaul vom Internationalen Versöhnungsbund Regionalgruppe Cochem-Zell für ihren Einsatz gegen Atomwaffen in unserem Land und ihre Friedensaktivitäten an den amerikanischen Militärbasen geehrt.


2012 wurde Jörg Bergstedt aus Reiskirchen für seine konsequenten und mutigen Aktivitäten gegen Weltkonzerne wie Monsanto, BASF und Bayer im Bereich Gentechnik ausgezeichnet.


2011 wurde Margrit Lichtinghagen, Juristin aus Hattingen, für die unerschrockene Arbeit als Staatsanwältin der Steuerfahndung geehrt. Nach der Festnahme von Ex-Postchef Klaus Zumwinkel folgte für sie in schlimmster Weise eine „Abstrafung“.


2010 erhielt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald e.V. den Preis für ihren Einsatz gegen Konzerne und Banken, die Kredite für ungerechte und umweltschädliche Projekte vergeben. urgewald e.V. ▶


2009 wurde Jürgen Grässlin aus Freiburg für 25 Jahre wagemutigen Widerstand gegen die deutsche Rüstungsindustrie geehrt.


2008 wurde Friedrich Mülln aus München für seinen jahrelangen mutigen Einsatz gegen Massentierhaltung und andere Tierquälereien geehrt.


2007 wurde Dr. Peter Binz aus Trier für seinen jahrelangen Einsatz gegen Umweltgifte und für durch Umweltgifte Geschädigte - gegen alle Angriffe von Wirtschaft, Behörden und Kollegen - ausgezeichnet.


2006 erhielt Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther aus Sankt Peter-Ording die Auszeichnung für seinen Einsatz zur Veröffentlichung der Folgen von Munition aus abgereichertem Uran (depleted uranium, DU) im Irak und auf dem Balkan.


2005 wurde José Bové aus Millau (Frankreich) für seinen jahrzehntelangen Kampf für gesunde Lebensmittel und besonders für seine weltweiten Aktivitäten gegen Agrogentechnik geehrt.


2004 wurden Traute Kirsch und Susanne Kamien aus Beverungen und Lüchow für ihren jahrzehntelangen Widerstand gegen Atomkraftwerke ausgezeichnet.


2003 wurde Gertrud Becker aus Nordenham für ihren 35 Jahre langen Kampf gegen die Vergiftungen (Blei, Zink und Radioaktivität) in ihrer Heimat ausgezeichnet.


2002 wurde Bernhard Nolz, Lehrer aus Siegen (Vorsitzender der "Pädagogen für den Frieden" und Gründer des "Zentrum für Friedenskultur"), für seinen Kampf gegen Kriegseinsätze der USA geehrt.


2001 wurde Gregor Böckermann aus Frankfurt für seinen Kampf gegen die kapitalistische Globalisierung ausgezeichnet. Er gehört zu "Ordensleute für den Frieden".


2000 wurde Axel Köhler-Schnura aus Düsseldorf geehrt. Er ist weltweiter Leiter der "Cooperative gegen BAYER-Gefahren".


1999 erhielt Dr. Erika Drees aus Stendal den Preis für ihren Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen (schon in der DDR), sowie gegen Atomwaffen und Rüstungsindustrie.


1998 wurde Conrad Link aus Bayern für seinen Widerstand gegen Atomkraft und Rüstungsindustrie ausgezeichnet.


1996 wurde Uwe Chrobrock (Polizeibeamter aus Hamburg) für seinen Kampf gegen unwürdige Behandlungen von Flüchtlingen durch Kollegen geehrt.


1995 wurde Dr. Hermann Focke (Leitender Veterinär aus Cloppenburg) für seinen Kampf gegen quälende Tiertransporte quer durch das Land ausgezeichnet.